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Prwessemeitteilung – PV-Anlagen für Schulen, Kitas und öffentliche Gebäude – Stadt investiert weiter in Klimaschutz

PV-Anlage Heinrich-Heine Gymnasium (Foto ©Tom Thöne)

PV-Anlagen für Schulen, Kitas und öffentliche Gebäude –
Stadt investiert weiter in Klimaschutz

Die Stadt Oberhausen geht weitere Schritte in Richtung Klimaneutralität und stattet auch in den kommenden Monaten öffentliche Gebäude mit modernen Photovoltaik-Anlagen aus. Im Fokus stehen dabei insbesondere Schulen, Kindertageseinrichtungen und Verwaltungsgebäude. Die Maßnahme ist Teil eines Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts der Stadt Oberhausen, das auf die Reduktion von CO₂-Emissionen und langfristige Kosteneinsparungen abzielt.

„Die Dachflächen städtischer Gebäude für die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen, ist ein wichtiger Beitrag der Stadt Oberhausen zum Klimaschutz“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Auch das ist ein Weg, wie wir Verantwortung für kommende Generationen übernehmen – sowohl durch den Schutz der Umwelt als auch durch wirtschaftlich sinnvolles Handeln.“

Die Photovoltaikanlagen wurden, wann immer es möglich war, auf den Dächern von Erweiterungsneubauten an Schulen, Mensagebäuden und Kindergärten installiert. Aber auch die PV-Anlagen auf den städtischen Liegenschaften wie beispielsweise die beiden neuen Rettungswachen Süd und Nord, die Feuerwache 2, das Stadtarchiv oder das Hallenbad Sterkrade tragen durch die Umrüstung auf Solarenergie dazu bei, dass jährlich CO₂ eingespart werden kann.

„Neben dem Umweltaspekt ist auch der wirtschaftliche Nutzen erheblich“, erklärt SBO Betriebsleiter Florian Reeh.
„Die erzeugte Sonnenenergie wird größtenteils direkt vor Ort genutzt, was die Stromkosten dauerhaft senkt und die Gebäude unabhängiger von steigenden Energiepreisen macht.

Bis Ende 2025 werden insgesamt 28 PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden installiert sein.

Davon wurden fünfundzwanzig PV-Anlagen in den letzten fünf Jahren errichtet. Der Gesamtwert dieser Anlagen beläuft sich auf 3,2 Millionen Euro. Der Zuschuss aus Förderprogrammen (Förderprogramme des Landes NRW sowie Mittel aus dem kommunalen Klimaschutzfonds)  beträgt knapp 1,9 Millionen Euro.
Mit den derzeit noch im Bau befindlichen Anlagen zwölf Photovoltaikanlagen können allein an Schulen und Kindertageseinrichtungen im optimalen Fall bis zu 982 Kilowattpeak erzeugt werden, was einer jährlichen Strommenge von etwa 750.000 Kilowattstunden entspricht. Mit dieser Energie wäre es theoretisch möglich gewesen, etwa 215 Haushalte für ein Jahr mit Strom zu versorgen.

„Die Investition in Photovoltaik ist eine doppelte Dividende: ökologisch und ökonomisch“, erklärt Michael Jehn, der als Beigeordneter der Stadt Oberhausen auch für die SBO Servicebetriebe Oberhausen verantwortlich ist. „Wir senken die Betriebskosten öffentlicher Einrichtungen und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.“

„Ein weiterer Aspekt ist die Möglichkeit, das Thema erneuerbare Energien künftig verstärkt in den Schulalltag zu integrieren. Schülerinnen und Schüler können den Ertrag der Anlagen z. B. über digitale Anzeigetafeln live verfolgen – und auf diese Weise Energie- und Klimabildung direkt vor Ort erleben.“

Zukunft entsteht – Schulneubau am Bertha-von-Suttner Gymnasium offiziell begonnen

Spatenstich für die Neubauerweiterung am Bertha-von-Suttner Gymnasium (Foto Carsten Walden)

Zukunft entsteht – Schulneubau am Bertha-von-Suttner Gymnasium offiziell begonnen

Unter dem Motto „Zukunft entsteht“ haben die Stadt Oberhausen und die Servicebetriebe Oberhausen (SBO) am Montag, 25. August 2025, die Bauarbeiten für den Erweiterungsneubau am Bertha-von-Suttner-Gymnasium offiziell gestartet. Im Rahmen einer Presseveranstaltung auf dem bereits freigeräumten Baufeld wurde das zukunftsweisende Bauprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Schulgemeinschaft präsentierten die Stadtverwaltung und SBO die Pläne für das moderne Schulgebäude. Großformatige Visualisierungen vermittelten einen anschaulichen Einblick in das künftige Lernumfeld für über 450 Schülerinnen und Schülern.

„Mit unserer Investition von mehr als 20 Millionen Euro schaffen wir für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte am Bertha-von-Suttner-Gymnasium mehr und modernen Raum zum Lernen, Leben und Arbeiten. Dieses neue Gebäude soll – wie die gute Arbeit, die an dieser Schule geleistet wird – den Kindern und Jugendlichen Perspektiven eröffnen: Denn dies wird ein Ort sein, an dem sie wachsen, lernen und ihre Zukunft gestalten“, hebt Oberbürgermeister Daniel Schranz die bildungspolitische Relevanz des Projektes hervor.

Der Schulerweiterungsneubau mit 14 Klassenzimmern, dem Lehrerzimmer, dem Verwaltungstrakt der Schule und einem Bistro wird im westlichen Teil des Schulgeländes an der Lipperheid- und Bismarckstraße errichtet. Dafür wurde der sanierungsbedürftige Bestand mit Garagen, Musikraum, WC-Anlage und Bistro sowie die Raumzellenanlage, die im Baufeld lag, zurückgebaut.

Sascha Reuen, Schulleiter des Bertha-von-Suttner Gymnasiums, machte deutlich, was der Neubau für die Schulgemeinschaft bedeutet: „Wir freuen uns auf einen Ort, der modernes Lernen, Inklusion und Gemeinschaft auf ideale Weise vereint.“

„Mit dem Abriss der bisherigen Bestandsgebäude ist Platz geschaffen worden für einen zeitgemäßen Neubau, der pädagogisch und baulich neue Maßstäbe setzen wird“, verspricht Jürgen Schmidt, als Beigeordneter zuständig für das Dezernat 3/Familie, Schule, Integration und Sport.

Neben offenen Lernlandschaften und multifunktionalen Räumen steht auch die nachhaltige Bauweise im Fokus. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2028 geplant, die Projektkosten belaufen sich auf rund 20.365 Millionen Euro brutto.

„Mit dem heutigen Tag beginnt ein neuer Abschnitt: Nach intensiver Planungs- und Rückbauphase starten wir nun in die konkrete Bauausführung. Unser Ziel ist es, diesen Neubau nicht nur termingerecht, sondern auch qualitativ hochwertig und nachhaltig umzusetzen – für eine Schule, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird,“ so Florian Reeh, Betriebsleiter der SBO Servicebetriebe Oberhausen.

Zusammenfassung des Gestaltungskonzeptes des Oberhausener Büros BST Architekten: Der Entwurf erzählt die Geschichte seines Ortes: Mitten im Ruhrgebiet, geprägt von industrieller Entwicklung, greift die Gestaltung die architektonische Sprache dieser Vergangenheit auf und übersetzt sie in eine klare, zeitgemäße Form. Dabei fügt sich der Neubau gut in seine Umgebung ein. Er orientiert sich an den umgebenden Höhen und schafft ein respektvolles Gegenüber zur gegenüberliegenden denkmalgeschützten Kirche sowie zum markanten Hochbau des Altbaus des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums.

Die Architektur wird häufig als der 3. Pädagoge in Schulbau und Pädagogik bezeichnet. Dies entspricht unserer tiefsten Überzeugung: das Umfeld besitzt einen enormen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Die Zielsetzung für uns ist daher ein offen und ehrliches – der Ruhrgebietsmentalität und der Identität der Schule entsprechendes – Gebäude zu errichten, in dem offenes und ehrliches Miteinander stattfinden kann. Die Klassen ordnen sich um einen Lichthof an, der Raum für Ruhe, Träumereien und Kreativität bietet. Gezielte Ausblicke in die Umgebung schaffen Impulse – so sieht man beispielsweise aus einer Lern- und Ruhezone durch ein großes Fenster auf die Kirche mit ihren umgebenden Bäumen und der Allee.

Robuste und nachhaltige Materialien, die gleichzeitig eine hohe optische und haptische Qualität besitzen, schaffen sowohl im Außen- als auch Innenraum eine angenehme Atmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität. Hier entsteht ein Ort, der zum Lernen, Kommunizieren und persönlichen Wachstum einlädt.

Charity-Veranstaltung Oberhausen hilft e.V.

Buchpräsentation Werner Hansch

Einladung zur Charity-Veranstaltung

Werner Hansch plaudert über sein Buch „Einmal Hölle und zurück – meine Glücksspielsucht, …und natürlich Fußball“

Erleben Sie einen Abend voller ehrlicher Einblicke in ein bewegtes Leben, persönliche Erfahrungen mit Höhen und Tiefen – und natürlich spannender Fußballanekdoten.

Am Dienstag, 9. September 2025,
um 19 Uhr,
in der Schlosserei, Zentrum Altenberg, Oberhausen
Einlass ab 18:30 Uhr
Spendeneintritt: 10 Euro

Die Veranstaltung wird organisiert von Oberhausen hilft e.V. in Kooperation mit dem Zentrum Altenberg und Zocker.de.

Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie aktiv einen guten Zweck.

Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Werner Hansch und auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen

Oberhausen hilft e.V.

 

Pressemitteilung – SBO faellt Gefahrenbaeume auf dem Nordfriedhof


SBO fällt Gefahrenbäume auf dem Nordfriedhof

Die SBO Servicebetriebe Oberhausen führen in den nächsten Tagen, aus Gründen der Verkehrssicherheit, Baumfällungen auf dem Nordfriedhof in Königshardt durch.

Im Rahmen der turnusgemäßen Baumkontrollen wurden der Fachverwaltung 17 Gefahrenbäume – darunter drei Eschen, zwei Roteichen und eine Eiche, drei Vogelkirschen, zwei Birken, je ein Eschen- und Silberahorn sowie je eine Buche und Hainbuche, ein Götterbaum und eine Kupferfelsenbirne – gemeldet.

Die betroffenen Bäume weisen sehr starke Pilzbefälle, Faulstellen und Höhlungen auf. Aufgrund der Erkrankungen wurden sie als Risikobäume eingestuft und weil sie unmittelbar an stark frequentierten Wegeflächen stehen, gefährden sie die Verkehrswegesicherheit, weshalb jetzt kurzfristig durch eine Fachfirma entnommen werden.

Zur Erläuterung:

Maßnahmen zur Erhaltung der Verkehrssicherungspflicht sind von den Verboten des § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) ausgenommen und können auch innerhalb dieser Zeit durchgeführt werden. Die Bäume werden aber grundsätzlich vorab auf das Vorhandensein von Brut- und Niststätten übergeprüft.

Die Nachpflanzung neuer Bäume, im Verhältnis 1:1, wird im Herbst/Winter 2025/2026 im direkten Umfeld der entnommenen Bäume auf dem Nordfriedhof, durch die SBO Servicebetriebe Oberhausen durchgeführt.

Pressemitteilung – Stadt erneuert Sitzbänke am Friedensplatz

Vl.: Michael Jehn (Stadt Oberhausen) Oberbürgermeister Daniel Schranz und SBO Betriebsleiter Florian Reeh (Foto©Tom_Thöne)

Stadt erneuert Sitzbänke am Friedensplatz

Nach über vier Jahrzehnten im Einsatz wird es Zeit für eine umfassende Erneuerung: Die SBO Servicebetriebe Oberhausen ersetzen im Auftrag der Stadt Oberhausen insgesamt 30 Sitzbänke an der Brunnenanlage auf dem Friedensplatz durch moderne und langlebige Neumodelle.

„Der Friedensplatz ist mit seinen Brunnen, Bäumen und Blumen einer der schönsten Plätze in Oberhausen: Hier finden Menschen zwischen Hauptbahnhof und Marktstraße Ruhe, hier tauschen sie sich aus, hier spielen Kinder. Das können sie jetzt auf 30 neuen Holzbänken tun: Damit haben wir die alten Sitze ersetzt, weil nach 40 Jahren eine weitere Reparatur nicht mehr wirtschaftlich war“, begründet Oberbürgermeister Daniel Schranz die Maßnahme.

„Die Entscheidung, die alten Bänke durch neue zu ersetzen, ist im Sinne der Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit richtig und konsequent“, erklärt SBO Betriebsleiter Florian Reeh.

„Die neuen Sitzgelegenheiten bieten nicht nur mehr Komfort und Stabilität, sondern fügen sich auch optisch ansprechend in die Umgebung der Brunnenanlage ein.“

Die neuen Bänke bestehen aus hochwertigen Bongossi-Leisten – einem besonders robusten und wetterfesten Hartholz – kombiniert mit Stahlbauprofilen. Das Material ist besonders belastbar und langlebig, was eine nachhaltige Nutzung im öffentlichen Raum gewährleistet.

„Brunnenanlagen sind Orte der Begegnung, Erholung und des Innehaltens. Mit den neuen Sitzgelegenheiten schaffen wir hier wieder einladende Plätze zum Verweilen – für Jung und Alt, für Gespräche, Lesepausen oder einfach einen Moment der Ruhe im Alltag“, führt der für die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn aus.

Tano Hüttemann und Chris Klein von der SBO bei der Montage der Bänke (Foto Tom Thöne)

„Brunnenanlagen leisten einen wichtigen Beitrag für unser Stadtklima: Die Verdunstungskühle des Wassers sorgt an heißen Sommertagen für spürbare Abkühlung im unmittelbaren Umfeld und verbessert so das Mikroklima unserer Stadt.“

In Zeiten des Klimawandels gewinnen solche Wasser- und Grünanlagen in Innenstädten zunehmend an Bedeutung – sowohl für die Aufenthaltsqualität als auch für die Gesundheit der Bevölkerung.

Die Stadt Oberhausen und die SBO bedanken sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld während der Umsetzungsphase.

Pressemitteilung – Hallenbad Oberhausen wegen Beckenreinigung geschlossen

Das Hallenbad Oberhausen ist mit Beginn der Sommerferien in der Zeit vom 14.07.2025 bis zum 03.08.2025 geschlossen. Die dreiwöchige Schließung ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass neben der Beckenreinigung der Schwimm-, Lehrschwimm- und Eltern-Kind-Becken auch Renovierungsarbeiten anliegen. So werden in diesem Sommer umfangreiche Malerarbeiten ausgeführt, die Dehnungsfugen in der Schwimmhalle sowie in den Umkleide- und Duschbereichen müssen erneuert werden, die Fliesen im Barfußbereich sowie in den Duschbereichen werden nach Bedarf erneuert.

Nach Abschluss aller Arbeiten wird das Hallenbad Oberhausen voraussichtlich am 04. August 2025 wieder für den Badebetrieb zur Verfügung stehen.

Die Beckenreinigung im Hallenbad Oberhausen findet auch in diesem Jahr in den Sommerferien statt. Das Hallenbad Oberhausen wird außerhalb der Ferien intensiv für den Schul- und Vereinssport genutzt. Mit der Beckenreinigung innerhalb der Sommerferien sind somit die geringsten Einschränkungen für den Schwimmsport verbunden.

Das Hallenbad Sterkrade und der Aquapark Oberhausen bleiben in den Ferien geöffnet. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der SBO unter https://sbo.oberhausen.de und unter www.aquapark-oberhausen.com.

Pressemitteilung – Grünstreifen Lübecker Straße wird klimaresilient und bienenfreundlich umgestaltet

Grünstreifen Lübecker Straße wird klimaresilient und bienenfreundlich umgestaltet

Im Auftrag der SBO Servicebetriebe Oberhausen, werden zurzeit die vorhandenen Grünstreifen in der Lübecker Straße vor den Haus-Nummern 28b bis 48 ökologisch aufgewertet und neu bepflanzt.

Die Maßnahme der ökologischen Aufwertung ist notwendig, weil die vorhandenen Böden durch das jahrelange Beparken stark verdichtet wurden und deshalb nicht mehr ihre ökologischen Funktionen (Nährstoffversorgung der Wurzeln, Versickerungsleistung) erfüllen können.

„Im Rahmen der Maßnahme wird der Grünstreifen entlang der Lübecker Straße umfassend umgestaltet, um ihn klimaresilienter, ökologischer und insektenfreundlicher zu gestalten“, erläutert der für die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn.
„Neben der bodentechnischen Verbesserung der Baumstandorte liegt ein besonderes Augenmerk auf der Entsiegelung und nachhaltigen Regenwassernutzung, mit dem Ziel, die Vitalität der bestehenden Stadtbäume zu fördern und gleichzeitig neue Lebensräume für Insekten – insbesondere Bienen – zu schaffen“, so Jehn abschließend.

Dafür werden die Baumscheiben vergrößert, mit wasserspeichernden Substraten ausgestattet und durchlässig gestaltet. Zukünftig soll Oberflächenwasser direkt vor Ort versickern und den Pflanzen als natürliche Ressource zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus werden versiegelte Flächen entlang des Streifens entsiegelt und in blütenreiche Stauden- und Wildblumenflächen umgewandelt. Die Gestaltung orientiert sich an naturnahen, bienenfreundlichen Prinzipien, um einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt im urbanen Raum zu leisten.

Finanziell unterstützt wird das Vorhaben durch das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ der KfW. Die Maßnahme wird mit maximal 72.000 € brutto bezuschusst. Dieser Betrag wird vollständig über die KfW-Förderung finanziert. Die verbleibenden rund 17.000 € brutto werden über den Pauschalzuschuss der SBO für die Haushaltsjahre 2025 bis 2028 kompensiert.

„Mit der Umgestaltung des Grünstreifens setzen wir ein sichtbares Zeichen für mehr Klimaanpassung und Naturschutz im Stadtbild“, erklärt SBO Betriebsleiter Florian Reeh.
„Wir kombinieren gesunde Stadtbäume, Rückhalt von Regenwasser und Lebensräume für Bestäuber – davon profitieren Natur und Mensch gleichermaßen.“

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten und wird voraussichtlich in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Während der Arbeiten kann es vorübergehend zu Einschränkungen im Bereich der Gehwege kommen. Die Stadt bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

Rund 140 Gäste feiern die Wiedereröffnung des Hallenbades in Sterkrade – Rückkehr in den öffentlichen Badebetrieb nach drei Jahren Bauzeit

Komplett modernisiert ist das Hallenbad Sterkrade jetzt wieder für alle Gäste geöffnet: In knapp drei Jahren Bauzeit sind große bauliche Schäden behoben und die Technik und Ausstattung des Schwimmbades umfassend erneuert worden. Heute übergab Oberbürgermeister Daniel Schranz mit vielen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Stadtverwaltung, von den Servicebetrieben Oberhausen und aus der Stadtgesellschaft das Schwimmbad wieder der Öffentlichkeit.

Vertreter der Stadt, der Politik, der SBO und des Architekturbüros

„Das ist ein guter Tag für Schwimmerinnen und Schwimmer, ein guter Tag für den Sport in Oberhausen“, sagte Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Wir haben in Sterkrade rund 18 Millionen investiert, um dieses traditionsreiche Bad an dieser Stelle für die Bürgerinnen und Bürger erhalten zu können und stark für die Zukunft aufzustellen – eine Investition in Lebensqualität und Infrastruktur, eine Investition für den Schwimm-, Vereins- und Schulsport, die sich für Oberhausen lohnt. Ich danke allen Beteiligten für die sorgsame Umsetzung der Sanierung und Modernisierung dieses so wichtigen Freizeit- und Sportangebotes, dem Rat der Stadt für die entsprechenden Beschlüsse und den Badegästen, den Vereinen und Schulen für ihre Geduld.“

Der Weg zur Wiedereröffnung des 1955 eröffneten Hallenbades Sterkrade war länger und aufwändiger als ursprünglich gedacht: Das ganze Ausmaß der Schäden, die durch die offene Wasseraufbereitungsanlage unter dem Schwimmbecken entstanden waren, konnten die Fachleute erst im Laufe der Arbeiten erkennen. Durch die Art der Wasseraufbereitung, die zum Zeitpunkt der vorhergehenden Sanierung in den 1990er Jahren dem Stand der Technik entsprach, hatten Chloride entweichen können und nicht nur den Stahl des Schwimmbeckens angegriffen, sondern auch die Stahl-Beton-Konstruktion, die das Becken trägt. Was ursprünglich als reine Sanierung des Schwimmbeckens geplant war, entwickelte sich im Verlauf zu einer umfassenden Erneuerung und Modernisierung nahezu der gesamten technischen und baulichen Infrastruktur.

Wasserrettung mit KI-Technik beim Rundgang

Besonders herausfordernd waren auch die Durchnässungen im Bereich der Beckenumläufe, die schließlich nicht nur eine Erneuerung der Wärmebänke, sondern auch eine vollständige Erneuerung der Boden- und Wandfliesen in der gesamten Schwimmhalle notwendig machten. Um Synergien während der Bauarbeiten nutzen zu können und das Bad nicht in wenigen Jahren erneut schließen zu müssen, wurden auch die kompletten Sanitäranlagen und Umkleidebereiche grundlegend saniert und neu ausgestat tet. Zudem wurde das Eltern-Kind-Becken in seiner Fläche erweitert und neu gestaltet, um den Bedürfnissen von Familien künftig noch besser gerecht zu werden. Neben der Erneuerung der Beckenumläufe und der kompletten Wassertechnik wurden auch Sicherheits- und Lüftungstechnik, Boden- und Wandoberflächen sowie Teile der Beleuchtung modernisiert.

Auf dem Dach des Hallenbades Sterkrade wurde eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage installiert – ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger und energieeffizienter Gebäudebewirtschaftung.

Interview Florian Reeh mit OH-TV

„Jede Sanierung birgt Überraschungen – gerade bei älteren Gebäuden. Dass wir im Laufe der Arbeiten tiefergreifendere Maßnahmen umsetzen mussten, war aus technischer Sicht unvermeidlich und vor allem im Sinne der Sicherheit und Nachhaltigkeit“, erklärt SBO Betriebsleiter Florian Reeh. „Jetzt verfügen wir über eine grundlegend modernisierte Schwimmhalle, die den heutigen technischen und energetischen Standards entspricht und über Jahre lang zuverlässig betrieben werden kann.“

Auch beim Thema Sicherheit setzt die Technik einen neuen Standard: „Wir haben im Becken ein System verbaut, das mit Künstlicher Intelligenz die Schwimmmeisterinnen und Schwimmmeister bei ihrer lebensrettenden Arbeit unterstützt und den Badebetrieb für alle noch sicherer machen soll“, erklärt der Beigeordnete Michael Jehn, der bei der Stadt Oberhausen unter anderem für die städtischen Immobilien, Digitalisierung und die Servicebetriebe Oberhausen zuständig ist. Zwölf Kameras filmen das Geschehen unter Wasser, es kann über einen Monitor kontrolliert werden; selbstverständlich werden alle Personen datenschutzgerecht verpixelt, also unkenntlich gemacht. Erst wenn die Künstliche Intelligenz Verhalten registriert, das vom üblichen Muster abweicht, wenn ein Badegast etwa in Not gerät, sich nicht mehr regt, ein Kopf zu lange unter Wasser bleibt oder ein Körper zu Boden sinkt, alarmiert das System über Smartwatches die Retterinnen und Retter am Beckenrand: Sie können sofort sehen, in welchem Bereich des Beckens mit seinen über 300 Quadratmetern Fläche und 745 Kubikmetern Volumen ein Mensch in Not ist. „Die Arbeit unserer Schwimmmeisterinnen und Schwimmmeister bleibt unersetzlich“, sagt Jehn: „Aber sie können nicht überall sein, können ihre Augen nicht überall haben. Wenn zum Beispiel mehrere Schulklassen gleichzeitig im Bad sind, wenn es viele Quellen der Ablenkung gibt, kann die technische Unterstützung den Unterschied machen.“ Erst rund fünf Prozent der Hallenbäder in Deutschland sind nach Angaben des Bäderverbandes mit solcher Technik ausgestattet.

Moritz Ebbers erläutert die Technik

Was also als reine Sanierungsmaßnahme des Hallenbades Sterkrade begann, wurde als umfassende Modernisierung abgeschlossen. Heute befindet sich in der äußeren Gebäudehülle aus den 1950er Jahren ein Bad, das technisch und funktional auf dem neuesten Stand ist. Die Gesamtkosten für die Modernisierung liegen bei 18,1 Millionen Euro.

„Das modernisierte Sterkrader Hallenbad schließt im Rahmen der Sportentwicklungsplanung die Lücke in der Oberhausener Bäderlandschaft“, freut sich der für das Dezernat 3/Familie, Schule, Integration und Sport zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt über die Eröffnung des Hallenbades: „Es trägt damit zur weiteren Verbesserung der Schwimmfähigkeit von Kindern, zu einem breiteren Nutzungsangebot für Schulen und Vereine und mit den ausgedehnten Öffnungszeiten zur Gesundheitsförderung im Breitensport bei.“

Öffnungszeiten und Preise:

montags von 6:30 bis 16:30 Uhr, dienstags von 6:30 bis 17 Uhr,
mittwochs von 6:30 Uhr bis 22 Uhr, donnerstags von 6:30 Uhr bis 17 Uhr,
freitags von 6:30 bis 17 Uhr, samstags von 8 bis 15 Uhr.
Sonntags ist das Bad nur an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet und dann jeweils von 8 bis 15 Uhr.

Die Eintrittspreise sind geblieben: Erwachsene zahlen pro Person vier Euro, Jugendliche 2,50 Euro, Kinder bis sechs Jahren sind frei.
Ein Familien-Coin (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) kostet zehn Euro.