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Pressemitteilung – Spatenstich für den Neubau der Rettungswache Süd

Oberbürgermeister Daniel Schranz und der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete Michael Jehn (Bildmitte) mit Vertretern der Feuerwehr, des Bürgerrings Alstaden und Objektverantwortlichen beim Spatenstich für die Rettungswache Süd. (Foto: Tom Thöne)

Spatenstich für den Neubau der Rettungswache Süd

Der Rat der Stadt Oberhausen hat im Juni 2018 die Neufassung des Rettungsdienstbedarfsplanes für den Rettungsdienst der Stadt Oberhausen beschlossen. Nach der Überprüfung wurde deutlich, dass zwei zusätzliche Rettungswachen erforderlich wurden. Nachdem die Rettungswache Nord bereits ihrer Bestimmung übergeben wurde, liegt jetzt die Baugenehmigung für die Rettungswache-Süd vor, so dass das Bauvorhaben nun mit dem symbolischen Spatenstich eingeleitet werden konnte.

„Mit dem Neubau der Rettungswache Süd reagiert die Stadt Oberhausen auf die gestiegene Zahl der Einsätze in der Notfallrettung“, erklärt Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Um optimale Voraussetzungen für das Einhalten des Acht-Minuten-Richtwerts bei der sogenannten Hilfsfrist für Einsätze von Rettungswagen zu schaffen, investieren wir mehr als drei Millionen Euro in die Rettungswache in Alstaden – damit die Oberhausenerinnen und Oberhausener im Süden der Stadt noch besser versorgt sind. Ich freue mich, dass wir nun mit dem Bau beginnen können.“

Auf dem Grundstück an der Straße „Rehmer“ haben bereits die Vorarbeiten für einen Neubau begonnen. Dort wird auf einer Gesamtfläche von 375 Quadratmetern eine moderne Rettungswache mit einer Fahrzeughalle für ein Rettungsfahrzeug der Notfallrettung entstehen.

„Das rund 1300 Quadratmeter große Grundstück bietet sehr gute Ausrückbedingungen“ erläutert der für die Feuerwehr und die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn. „Die Lage der Ausfahrt der Fahrzeughalle ermöglicht eine schnelle und einfache Ein- und Ausfahrt in Richtung Straße. Unsere Erfahrungen mit der neuen Wache in Holten zeigen, dass wir im Rettungsdienst zu einer deutlichen Verbesserung für das südliche Stadtgebiet kommen werden.“

Neben den notwendigen Lagerräumen und einer Hygieneschleuse wird die Rettungswache über Umkleide- und Ruheräume sowie einen Aufenthaltsraum mit Einbauküche und Arbeitsplatz verfügen. Die Aufenthalts- und Funktionsräume der Wache werden ebenerdig angeordnet, was einen schnellen Zugang zur angegliederten Fahrzeughalle ermöglicht.
Mit der neuen Rettungswache in Alstaden wird die rettungsdienstliche Versorgung in Oberhausen weiter verbessert. Die Fertigstellung des Gebäudes wird voraussichtlich Mitte des nächsten Jahres erfolgen. Die geschätzten Baukosten inkl. der Baunebenkosten liegen bei rund 3,0 Mio. Euro, brutto (ausgenommen sind hier Erstausstattung oder Eigenbeschaffungen der Feuerwehr).
Den offiziellen Auftakt für das Neubauprojekt bildete ein Ortstermin auf dem neuen Grundstück, zu dem neben Oberbürgermeister Daniel Schranz, Vertreter der Stadt Oberhausen und der Oberhausener Feuerwehr, Vertreter der SBO Servicebetriebe Oberhausen sowie Vertreter des Alstadener Bürgerrings gekommen waren.

Hintergrund:
Gem. § 6 Abs. 1 des Rettungsgesetzes NRW sind die Kreise und kreisfreien Städte als Träger des Rettungsdienstes verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung im Rettungsdienst sicherzustellen.

Die sogenannte Hilfsfrist beläuft sich in NRW in dicht besiedelten Gebieten auf acht Minuten. Sie setzt sich aus den folgenden Phasen zusammen:
• Gesprächszeit: Der Notruf erreicht die Leitstelle, Fragen zum Unfall werden geklärt. Im Anschluss werden die Einsatzkräfte alarmiert.
• Ausrückzeit: Die Vorbereitung des Einsatzes läuft: Einsatzkräfte treffen ein und die Fahrzeuge werden präpariert.
• Anfahrtszeit: Die Rettungskräfte sind auf dem Weg zum Unfallort.

Sobald die Rettungskräfte vor Ort sind, endet die Hilfsfrist.

Veröffentlicht unter Pressemitteilungen