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Kategorie: Pressemitteilungen

Pressekontakt der SBO Servicebetriebe Oberhausen

Alexander Höfer
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Tel.: 0208 594 7033
Fax: 0208 594 7036
email: alexander.hoefer@sbo.oberhausen.de

Sandra Suhr
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Tel.: 0208 594 7027
Fax: 0208 594 7036
email: sandra.suhr@sbo.oberhausen.de

Pressemitteilung – Symbolischer Spatenstich in Sterkrade am Sophie-Scholl-Gymnasium

Startschuss für einen zukunftsfähigen Schulstandort in Sterkrade

Symbolischer Spatenstich in Sterkrade – rund 16 Millionen Euro für Neubau und anschließende Umbauten im Bestand

Am Sophie-Scholl-Gymnasium in Sterkrade beginnt ein bedeutendes Bauprojekt für den Oberhausener Bildungsstandort: Mit dem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für den Erweiterungsneubau gefallen. Die Schule erhält dringend benötigte zusätzliche Räume und wird zugleich baulich und funktional für die Anforderungen der kommenden Jahre weiterentwickelt. Mit dem Erweiterungsneubau am Sophie-Scholl-Gymnasium investiert die Stadt ganz konkret in die Zukunft und in den Bildungsstandort Sterkrade. Mit diesem Bauprojekt schafft die Stadt zusätzlichen Raum und stärkt den Schulstandort nachhaltig.

Für den Erweiterungsneubau und die anschließend vorgesehenen Umbauten im bestehenden Schulgebäude sind insgesamt 16,4 Millionen Euro brutto vorgesehen.

Bedarf:

Das Sophie-Scholl-Gymnasium hat derzeit mehr als 1.300 Schülerinnen und Schüler. Alleine die Rückkehr zu G9 hat die Schule um zusätzlich 180 Schülerinnen und Schüler vergrößert. Die Anmeldezahlen sind seit Jahren steigend, sodass in den vergangenen vier Jahren insgesamt dreimal eine Mehrklasse eingerichtet wurde. Der daraus resultierende zusätzliche Raumbedarf wird durch diesen Erweiterungsneubau noch nicht abgedeckt, sondern berücksichtigt zunächst die durch die Rückkehr zur G9 erforderliche Erweiterung.

Der Neubau wird dreigeschossig und als treppenförmiges Gebäude errichtet. Insgesamt entstehen zwölf zusätzliche Klassenräume, ein Selbstlernzentrum, ein Lese- und Lernbereich sowie ein Büro.

Im Erdgeschoss sind sechs Klassenräume, ein Lese- und Lernbereich und die Toilettenanlagen vorgesehen. Im ersten Obergeschoss entstehen vier weitere Klassenräume und ein Selbstlernzentrum. Im zweiten Obergeschoss sind zwei zusätzliche Klassenräume sowie ein Büro geplant.

Dabei geht es nicht allein um zusätzliche Quadratmeter: Der Neubau soll auch neue Möglichkeiten für Lernen, Kommunikation und Aufenthalt schaffen. Sogenannte „Study-Boxes“ und „Windows-Seats“ schaffen kleinere Lern- und Arbeitsbereiche auch außerhalb der Klassenräume.

„Schule ist heute weit mehr als ein Ort, an dem Unterricht stattfindet“, sagt Jürgen Schmidt, Beigeordneter für den Bereich Schule. „Schülerinnen und Schüler verbringen einen wesentlichen Teil ihres Tages in der Schule. Deshalb brauchen sie Räume, die unterschiedliche Formen des Lernens, aber ebenso Begegnung, Zusammenarbeit und Rückzug ermöglichen. Der Erweiterungsneubau schafft dafür moderne und flexible Rahmenbedingungen und trägt damit zu einer zeitgemäßen Lern- und Aufenthaltsqualität bei.“

Bedeutung aus Sicht der Schulleitung:

Herr Dr. André Remy: „Seit 2013 warten wir auf den dringend benötigten Schulraum. Die starke Nachfrage unseres Bildungsangebotes am Sophie-Scholl-Gymnasium durch die Oberhausener Familien in den zurückliegenden Jahren hat die prekäre Raumsituation weiter verschärft. Daher sind wir als Schulgemeinschaft dem Schulträger sehr dankbar, dass hier nun zeitnah ein pädagogisch wegweisender Erweiterungsneubau entsteht. Wir freuen uns darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler hier in Zukunft unter guten Rahmenbedingungen lernen können. Die beträchtliche Investition in den Bildungsstandort Sterkrade ist gleichzeitig eine – aus unserer Sicht – sehr wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadtgesellschaft“.

 

Gestaltung

Das vom Architekturbüro BST Architekten entwickelte Konzept verbindet die notwendige Erweiterung mit einer besonderen architektonischen Lösung. Der dreigeschossige Neubau wird seitlich mit dem Trakt des ehemaligen Hauptschulgebäudes verbunden.

Eine über die gesamte Gebäudetiefe geplante Freitreppe führt auf die Dachfläche des Erdgeschosses. Die Dachflächen des Neubaus werden als zusätzliche Schulhofflächen nutzbar sein. Zwischen den beiden Läufen der Freitreppe sind Sitzstufen vorgesehen, die als Aufenthaltsbereiche dienen können.

Da sich das Sophie-Scholl-Gymnasium in einem dicht bebauten Umfeld befindet, stehen nur begrenzte Erweiterungsflächen zur Verfügung. Der Neubau wird deshalb überwiegend auf dem bestehenden Schulgrundstück errichtet. Ergänzend kann ein kleiner Teil des angrenzenden Grundstücks des Gesundheitsamtes genutzt werden.

Projektleitung

Für die SBO Servicebetriebe Oberhausen bedeutet das Bauvorhaben eine komplexe Aufgabe: Planung, Schule, Verwaltung, Politik und weitere Beteiligte müssen eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig gilt es, die Anforderungen an Qualität, Termine, Kosten und einen funktionierenden Schulbetrieb miteinander in Einklang zu bringen.

Florian Reeh, Betriebsleiter der SBO Servicebetriebe Oberhausen und Projektverantwortlicher für das Bauvorhaben, sieht darin eine besondere Verantwortung:

„Ein Bauprojekt dieser Größenordnung ist immer eine anspruchsvolle Gemeinschaftsaufgabe. Bei voraussichtlich 35 Baugewerken, die an der Realisierung und Umsetzung beteiligt sind, wird deutlich, wie viele Fachdisziplinen und Akteure hier zusammenwirken. Umso entscheidender ist, dass alle Beteiligten von der Planung bis zur Fertigstellung eng zusammenarbeiten und die verschiedenen Anforderungen frühzeitig zusammengeführt werden.
Unser Ziel ist deshalb nicht nur, den Erweiterungsneubau termingerecht und in hoher Qualität umzusetzen. Wir wollen einen Schulbau realisieren, der dauerhaft funktioniert, flexibel nutzbar ist und den Schülerinnen und Schülern einen echten Mehrwert bietet. Die Verbindung aus zusätzlichen Klassenräumen, modernen Lernbereichen und neuen Aufenthaltsmöglichkeiten macht den Neubau zu einem wichtigen Baustein für die langfristige Entwicklung des Schulstandortes.“

Neuordnung im Bestand

Der Erweiterungsneubau ist zugleich Voraussetzung für die anschließende Neuordnung des bestehenden Schulgebäudes. Nach derzeitiger Planung soll der Neubau im Frühjahr 2029 fertiggestellt sein. Danach können die vorgesehenen Umbauten im Bestand beginnen.

Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Schulverwaltung. Der bestehende Verwaltungsbereich soll entkernt und unter Einbeziehung des angrenzenden Klassentraktes neu aufgeteilt und erweitert werden. Das aktuell auf 32 Lehrkräfte ausgelegte Lehrerzimmer wird dadurch dem Bedarf der 104 am Sophie-Scholl-Gymnasium arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer angepasst.

„Der Neubau ist nicht nur eine Erweiterung, sondern der entscheidende erste Schritt für die umfassende Weiterentwicklung des gesamten Schulstandortes“, erläutert Michael Jehn, Beigeordneter für die städtischen Immobilien und die SBO Servicebetriebe Oberhausen. „Mit der Fertigstellung des Erweiterungsgebäudes schaffen wir den notwendigen Spielraum, um anschließend auch den Bestand neu zu ordnen und an die heutigen Anforderungen anzupassen. So entsteht Schritt für Schritt ein Schulstandort, der baulich, funktional und in seiner Aufenthaltsqualität langfristig zukunftsfähig aufgestellt ist.“

Pressemitteilung – Tag des Paten im Tiergehege im Kaisergarten am 12. September 2026

Das Tiergehege im Kaisergarten ist am Tag des Paten am 12. September 2026 in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr exklusiv den Paten gewidmet. Aus diesem Grund öffnet das Gehege erst ab 14 Uhr für alle anderen Besucherinnen und Besucher.

Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Tierpatenschaften. Bereits seit 18 Jahren können Besucherinnen und Besucher eine Patenschaft für ihr Lieblingstier übernehmen. Auch in diesem Jahr werden die Paten ihre Patentiere kennenlernen und vom Team des Tiergeheges begrüßt und geführt.

„Das Tiergehege zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen unserer Stadt, vor allem bei Familien“, so Florian Reeh, Betriebsleiter der SBO Servicebetriebe Oberhausen und verantwortlich für das Tiergehege im Kaisergarten. „Es freut uns umso mehr, dass wir mit dem Tag des Paten nicht nur den Einsatz unserer Unterstützerinnen und Unterstützer würdigen, sondern durch deren Engagement kontinuierlich auch das Angebot rund um das Tiergehege weiter ausbauen und bereichern können.“

Derzeit engagieren sich 384 Einzelpersonen, Paare, Familien, Arbeitskollegen, aber auch Gruppen von Klassen und Kindertageseinrichtungen als Tierpaten. Insgesamt haben 42 Tiere oder Tiergruppen, von „B“ wie Bienenvolk bis „Z“ wie Zwergziege, Paten gefunden.

Viele der Patinnen und Paten begleiten „ihre“ Tiere bereits seit vielen Jahren und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege des Tiergeheges.

„Die Patenschaften sind für uns ein wertvoller Ausdruck der Verbundenheit zwischen Menschen und Tieren im Tiergehege“, betont die Leiterin Dr. Anette Perrey. „Durch die Beiträge können wir es unseren Tieren noch schöner machen und gleichzeitig die Attraktivität des Geheges für die Besucherinnen und Besucher steigern!“

Pressemitteilung – 14 neue Auszubildende starten bei der SBO ins Berufsleben

Zum 1. September 2026 sind 14 junge Menschen in ihre Ausbildung bei den SBO Servicebetrieben Oberhausen gestartet. In insgesamt sieben verschiedenen Ausbildungsberufen erhalten sie die Möglichkeit, den Grundstein für ihre berufliche Zukunft zu legen.

„Wir freuen uns sehr, 14 Nachwuchskräfte bei der SBO zu begrüßen und ihnen eine berufliche Perspektive bieten zu können. Ausbildung bedeutet für uns weit mehr, als jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Sie ist eine Investition in die Zukunft – in die Menschen, in unseren Betrieb und damit auch in unsere Stadt. Unsere Auszubildenden leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für die Bürgerinnen und Bürger Oberhausens“, beschreibt Betriebsleiter Florian Reeh den Start der Azubis.

Als Eigenbetrieb der Stadt Oberhausen kommt die SBO damit auch ihrem politischen Auftrag nach, jungen Menschen eine Chance für eine berufliche Zukunft zu bieten. Gleichzeitig ist die Ausbildung ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen und qualifizierte Nachwuchskräfte für die vielfältigen Aufgaben der SBO zu gewinnen.

Die sieben Ausbildungsberufe bieten dabei ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten. In jedem einzelnen Berufsbild bekommen die Nachwuchskräfte während ihrer Ausbildung nicht nur fachliche Kenntnisse und praktische Erfahrungen vermittelt, sondern lernen auch die unterschiedlichen Aufgabenbereiche eines kommunalen Eigenbetriebs kennen.

„Unsere Auszubildenden sind unsere Fachkräfte von morgen. Deshalb ist es uns wichtig, sie während ihrer gesamten Ausbildungszeit gut zu begleiten, ihnen Verantwortung zu übertragen und echte Chancen aufzuzeigen. Das Thema Ausbildung hat bei den Servicebetrieben einen hohen Stellenwert und das soll auch so bleiben“, betont Christel Tegethoff, Leiterin der Abteilung Personal und Organisation.

 

Für die neuen Auszubildenden beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt – mit vielen neuen Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichkeiten. Die SBO wünscht allen Nachwuchskräften einen erfolgreichen Start und viel Freude und Erfolg auf ihrem beruflichen Weg.

Das Foto zeigt die neuen Auszubildenden mit offiziellen Vertreterinnen und Vertretern der SBO.

Foto v. l. n. r  (Bildquelle Tom Thöne):

Untere Reihe:
Alisa Fazlijaj, Vanessa Jeger, Lea Kohlhaas, Tanja Eisermann, Emily Fuchs, Luca Hermann, Christel Tegethoff

Mittlere Reihe:
Jannik Kickartz, Jonas Risse, Chiara May Quasdorf, Bianca Fröde, Detlef Heweling, Andreas Kußel

Obere Reihe:
Marcel Maiwald, Jana Sophie Meißner, Dennis Bartel, Yanic Huestegge, Niklas Bäumle, Vincent Fröhlich, Florian Reeh

 

Pressemitteilung -Klasse 2a der Richard-Wagner-Schule übernimmt Eselpatenschaft im Kaisergarten

Der Ausflug der Klasse 2a der Richard-Wagner-Schule führte zu einem ganz besonderen Ziel im Tiergehege im Kaisergarten Oberhausen.

Die Schülerinnen und Schüler übernahmen die Patenschaft der Eselstute „Flicka“. Da die Kinder der Schule selbst zur „Eselklasse“ gehören, war die Freude über die Patenschaft besonders groß. Vor Ort lernten die Kinder „Flicka“, ihr Gehege und ihren Sohn „Apollo 13“ kennen.

Empfangen wurde die Klasse von Ben und Leonie, die derzeit selber ihr freiwilliges ökologisches Jahr im Tiergehege absolvieren.

Bei der Führung zu der Eseldame erfuhren sie viele spannende Fakten über Esel und konnten die Tiere aus nächster Nähe beobachten und streicheln. Zum Abschluss des Tages ging es auf den schattigen Spielplatz.

Besonders begeistert waren die Kinder von ihrem neuen Patentier. „Flicka ist ultraneugierig“, erzählte Clara; „Flicka war total süß und auch zutraulich und hat sich streicheln lassen“, weiß Sophia von dem Ausflug zu berichten.  Johann aus der 2a freut sich, dass er bei dem Durchgang durch das Tiergehege einen Stachel vom Stachelschwein gefunden hat und Colin fand den anschließenden Spielplatzaufenthalt besonders toll.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Die Patenschaft für Flicka ist etwas ganz Besonderes und macht die Klasse 2a sehr stolz. Der Ausflug wird den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.

Eine Patenschaft im Tiergehege zu übernehmen ist denkbar einfach und bereits ab 40 Euro im Jahr möglich. Alle Informationen findet man unter www.tiergehege-kaisergarten.de/tierpatenschaft

 

 

Pressemitteilung – Schließzeiten aufgrund turnusmäßiger Beckenreinigung in den Hallenbädern

Die SBO Servicebetriebe Oberhausen weisen auf die bevorstehenden Schließzeiten der Hallenbäder aufgrund der jährlich erforderlichen Beckenreinigung hin.

Das Hallenbad Sterkrade bleibt von Montag, 20 Juli, bis einschließlich Sonntag, 9. August, geschlossen.

Im Anschluss wird das Hallenbad Oberhausen für die turnusmäßige Beckenreinigung von Montag, 10. August, bis einschließlich Sonntag, 30. August 2026, geschlossen.

Die jährlich durchzuführenden Beckenreinigungen dienen der Hygiene und der Betriebssicherheit der Anlagen und sind ein fester Bestandteil der Wartungsarbeiten.

Die Schließzeiten wurden bewusst in die Sommerferien gelegt. In diesem Zeitraum sind die Auswirkungen auf den Badebetrieb am geringsten, da weder Schulschwimmunterricht noch der Vereinssport stattfinden. Damit werden die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten.

In Oberhausen steht damit in den Sommerferien wechselweise jeweils ein Hallenbad sowie der Aquapark am CentrO für einen Schwimmbadbesuch zur Verfügung.

Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der Website der SBO https://sbo.oberhausen.de und unter www.aquapark-oberhausen.com

                                                                                                    

Pressemitteilung – Beliebte Osterveranstaltung im Tiergehege findet in diesem Jahr nicht statt

Leider muss die Osterveranstaltung am Ostermontag im Tiergehege im Kaisergarten dieses Jahr ausfallen. Durch personelle Engpässe ist eine Durchführung der Veranstaltung derzeit nicht möglich.

Dr. Anette Perrey, Leitung des Tiergeheges im Kaisergarten, bedauert die Absage: „Uns ist bewusst, dass sich viele Familien und Besucherinnen und Besucher auf die Veranstaltung gefreut haben. Der Gang durch das Gehege und der Besuch beim Osterhasen am Ostermontag gehörte bei zahlreichen großen und kleinen Gästen dazu. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass wir die Osteraktion im nächsten Jahr wieder ermöglichen können“, zeigt sich Perrey optimistisch.

Unabhängig davon bleibt das Tiergehege über die gesamten Osterfeiertage und in den Ferien regulär geöffnet. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Tiere in der Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr zu besuchen. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenlos.

Pressemitteilung – Tiergehege freut sich zu Ostern über Nachwuchs – Erste Nachzucht der Zwergotter geglückt  

Im Tiergehege zieht der Frühling ein!

Zur besonderen Freude des Teams gibt es eine Erstnachzucht bei den Zwergottern. Otto und seine „Damen“ Otti und Ottilia sind vor einem Jahr neu ins Tiergehege eingezogen und in diesem Jahr kann bereits der erste Wurf mit drei Jungtieren bestaunt werden.

Nach einer Tragzeit von etwa zwei Monaten sind die kleinen Otter Anfang März geboren.

Bis zu einem Alter von drei Wochen durfte nur die Revierpflegerin Jaqueline Baldamus in die Wurfbox schauen, um die erwachsenen Tiere nicht zu beunruhigen. In der letzten Woche wurden die beiden Jungtiere nun gesundheitlich gecheckt und markiert. Ganz besonders freut es die Pfleger und Pflegerinnen vor Ort, dass es sich um ein Männchen und zwei weibliche Tiere handelt. Die Kleinen wiegen zwischen 100 und 120 g.

„Wir erwarten, dass die Jungtiere in den nächsten Tagen, sobald sie die Augen geöffnet haben, erste Ausflüge in ihrem Gehege unternehmen“, freut sich Dr. Anette Perrey als Leiterin des Tiergeheges im Kaisergarten über die erfolgreiche Nachzucht. „Bei Zwergottern kümmert sich nicht nur die Mutter, sondern auch der Vater und andere erwachsene Familienmitglieder um die Nachzucht. Daher sind wir gespannt, wie die Alt-Tiere den Kleinen das Schwimmen beibringen werden. Denn auch das müssen kleine Otter erst lernen“, ergänzt Perrey weiter.

Darüber hinaus gibt es nicht nur bei den Ottern Nachwuchs, sondern auch bei den Zackelschafen, Moorschnucken und Walliser Schwarznasenschafen sind Lämmer geboren, es sind auch die ersten Küken geschlüpft. Nachzuchten von Chabo und Haubenhühnern, die kaum 50 Gramm wiegen, können im Bauernhof in ihrem Aufzuchtgehege bei den Meerschweinchen besucht werden.

Das Tiergehege steht Besucherinnen und Besuchern in der Zeit von 10 bis 19 Uhr offen. Der Eintritt bleibt kostenlos.

Pressemitteilung – Symbolischer Spatenstich für neue Gesamtschule Knappenstraße: Stadt investiert in moderne Bildungsinfrastruktur

Spatenstich Gesamtschule©TomThöne

Symbolischer Spatenstich für neue Gesamtschule Knappenstraße:
Stadt investiert in moderne Bildungsinfrastruktur

Mit einem symbolischen Spatenstich ist heute offiziell der Startschuss für den Neubau einer modernen, sechszügigen Gesamtschule am Standort der ehemaligen Hauptschule St. Michael gefallen. Gemeinsam mit den Planern, dem Oberbürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt- und Schulverwaltung wurde der Beginn der Bauarbeiten feierlich markiert.

Auf dem 17.000 Quadratmeter großen Gelände entsteht eine zukunftsorientierte Gesamtschule für rund 1.300 Lernende mit zwei Dreifach-Sporthallen, großzügigen Freianlagen und einer Tiefgarage. Das Projekt setzt architektonisch wie pädagogisch neue Maßstäbe und stärkt nachhaltig die Bildungslandschaft in Oberhausen.

Oberbürgermeister Thorsten Berg betonte beim Spatenstich die Bedeutung des Vorhabens:
„Heute beginnt etwas, das Generationen von jungen Menschen in Oberhausen prägen wird. Wir starten den Bau einer Schule, auf die viele Familien lange gewartet haben – und die unsere Stadt dringend braucht. Die Investitionen in Höhe von 157 Millionen Euro sind hoch, aber gut angelegt. Mit Blick auf die steigenden Schülerzahlen schaffen wir nun endlich auch die baulichen Voraussetzungen, die dieses Wachstum dauerhaft tragen. Der heutige Spatenstich ist ein tolles und starkes Zeichen dafür, dass wir gemeinsam Verantwortung für die Familien in unserer Stadt übernehmen und Bildung bei uns in Oberhausen Priorität hat.“

Die Schule wird in Holzhybridbauweise errichtet und in sogenannten Lernclustern organisiert. Diese ermöglichen flexible Unterrichtsformen und fördern gemeinschaftliches Lernen.

„Die Kombination aus moderner Bauweise und durchdachter Raumstruktur schafft optimale Voraussetzungen für zeitgemäße Bildung“, erläutert Jürgen Schmidt, als Beigeordneter zuständig für das Dezernat 3/Familie, Schule, Integration und Sport.
„Die neue Schule wird weit mehr sein als ein Ort des Unterrichts. Mit Sporthallen, Aula und Schulhof, die auch außerschulisch genutzt werden können, entsteht ein lebendiger Begegnungsort für das gesamte Quartier“, Jürgen Schmidt weiter.

Das städtebauliche Konzept sieht mehrere zweigeschossige Baukörper vor, die klare Kanten zur Straße ausbilden und sich sensibel in die Umgebung einfügen. Der Schulhof entsteht als geschützte, gemeinschaftliche Mitte. Durch die Anordnung der Gebäude wird zugleich ein wirksamer Lärmschutz für die angrenzende Wohnbebauung gewährleistet.

Der vorhandene Baumbestand an der Knappenstraße wird in die Planung integriert und weitestgehend erhalten. Eine Tiefgarage soll zudem die Parkplatzsituation im Viertel entlasten.

„Unser Ziel ist es, einen Schulcampus als Lebensort zu gestalten, der Geborgenheit und Offenheit vereint und die Schule als Teil des Quartiers begreift“, erläutert Gert Lorber, Architekt und Stadtplaner BDA die Leitidee der Planung.
„Die Baukörper rahmen den Schulhof als gemeinschaftliche Mitte und beziehen den vorhandenen Baumbestand bewusst in das Gesamtkonzept ein. Die Architektur übersetzt das pädagogische Konzept der offenen, gemeinschaftlichen Schule in eine dorfähnliche Struktur aus Jahrgangshäusern, Fachbereichen und gemeinsamen Nutzungen. Offene Lernlandschaften ersetzen starre Klassenstrukturen und ermöglichen selbstständiges, kooperatives und projektorientiertes Lernen. Die räumliche Aneignung durch die Schüler*innen macht die Schule zu mehr als einem Ort der Wissensvermittlung.“

Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt nun die Realisierung eines der größten Neubauprojekte, die Oberhausen je hatte. Die neue Gesamtschule steht künftig in einer Gebäudehülle mit klarer architektonischer Struktur – ausgestattet mit modernster Technik und nachhaltiger Bauweise – und wird damit ein prägendes Element der Oberhausener Bildungslandschaft und des Stadtteils.

„Hier wird ein nachhaltiger Schulstandort realisiert, der energetisch und funktional auf dem neuesten Stand sein wird erklärt der für Immobilien und die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn.
„Auf der Dachfläche der neuen Knappenschule werden auf einer Fläche von ca. 1.125 Quadratmetern 569 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von ca. 250 kWp aufgebaut. Das entspricht einem voraussichtlichen Ertrag von ca. 214.616 kWh“, freut sich Michael Jehn.

„Die Möglichkeit, Stromkosten zu sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, sind nur zwei gute Gründe dafür, weshalb die Stadt Oberhausen sich dazu entschieden hat, neue Gebäude grundsätzlich mit Photovoltaik oder mit Gründächern zu planen,“ Michael Jehn abschließend.

„Der heutige Spatenstich ist für uns ein ganz besonderer Moment. Mit dem Baubeginn nimmt unsere Vision einer modernen, offenen und vielfältigen Gesamtschule endlich sichtbare Formen an. Unter dem Motto „gemeinsam – zukunftsorientiert – in Bewegung“ treten wir als innovative Gesamtschule an für gemeinsames Lernen, Chancengerechtigkeit und für gelebte Vielfalt. Hier entsteht ein Ort, an dem alle uns anvertrauten jungen Menschen unabhängig von Herkunft oder Bildungsweg in der Entfaltung ihrer individuellen Talente optimal gefördert und zur gesellschaftlichen Teilhabe ermutigt werden. Damit leisten wir zugleich einen unverzichtbaren Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung der innovativen und demokratischen Kultur in Oberhausen. Daher ist der heutige Tag ein starkes Signal für unsere gesamte Stadtgesellschaft, freut sich Frau Dr. Krüger-Hufmann, Schulleiterin der Gesamtschule an der Knappenstraße.

„Von der Planung bis zur Umsetzung – uns ist es wichtig, Funktionalität, Pädagogik und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Der Neubauplanung und die Realisierung stehen für moderne Bauqualität und zukunftsfähige Schulentwicklung. Dieses Projekt wird ein sehr gutes Beispiel für die Kraft der Zusammenarbeit. Durch enge Absprachen zwischen Stadtverwaltung, Schule, Planern und Bauunternehmen werden wir hier etwas Großes schaffen“, erklärt SBO Betriebsleiter Florian Reeh, von den für den Bau zuständigen Servicebetrieben Oberhausen.

Die geschätzten Baukosten, inkl. Außenanlagen und Möblierung, betragen insgesamt 157.650.000 Euro brutto. Die Inbetriebnahme der „Gesamtschule an der Knappenstraße “ ist für das Schuljahr 2029/2030 geplant.