Leider muss die Osterveranstaltung am Ostermontag im Tiergehege im Kaisergarten dieses Jahr ausfallen. Durch personelle Engpässe ist eine Durchführung der Veranstaltung derzeit nicht möglich.
Dr. Anette Perrey, Leitung des Tiergeheges im Kaisergarten, bedauert die Absage: „Uns ist bewusst, dass sich viele Familien und Besucherinnen und Besucher auf die Veranstaltung gefreut haben. Der Gang durch das Gehege und der Besuch beim Osterhasen am Ostermontag gehörte bei zahlreichen großen und kleinen Gästen dazu. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass wir die Osteraktion im nächsten Jahr wieder ermöglichen können“, zeigt sich Perrey optimistisch.
Unabhängig davon bleibt das Tiergehege über die gesamten Osterfeiertage und in den Ferien regulär geöffnet. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Tiere in der Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr zu besuchen. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenlos.
Zur besonderen Freude des Teams gibt es eine Erstnachzucht bei den Zwergottern. Otto und seine „Damen“ Otti und Ottilia sind vor einem Jahr neu ins Tiergehege eingezogen und in diesem Jahr kann bereits der erste Wurf mit drei Jungtieren bestaunt werden.
Nach einer Tragzeit von etwa zwei Monaten sind die kleinen Otter Anfang März geboren.
Bis zu einem Alter von drei Wochen durfte nur die Revierpflegerin Jaqueline Baldamus in die Wurfbox schauen, um die erwachsenen Tiere nicht zu beunruhigen. In der letzten Woche wurden die beiden Jungtiere nun gesundheitlich gecheckt und markiert. Ganz besonders freut es die Pfleger und Pflegerinnen vor Ort, dass es sich um ein Männchen und zwei weibliche Tiere handelt. Die Kleinen wiegen zwischen 100 und 120 g.
„Wir erwarten, dass die Jungtiere in den nächsten Tagen, sobald sie die Augen geöffnet haben, erste Ausflüge in ihrem Gehege unternehmen“, freut sich Dr. Anette Perrey als Leiterin des Tiergeheges im Kaisergarten über die erfolgreiche Nachzucht. „Bei Zwergottern kümmert sich nicht nur die Mutter, sondern auch der Vater und andere erwachsene Familienmitglieder um die Nachzucht. Daher sind wir gespannt, wie die Alt-Tiere den Kleinen das Schwimmen beibringen werden. Denn auch das müssen kleine Otter erst lernen“, ergänzt Perrey weiter.
Darüber hinaus gibt es nicht nur bei den Ottern Nachwuchs, sondern auch bei den Zackelschafen, Moorschnucken und Walliser Schwarznasenschafen sind Lämmer geboren, es sind auch die ersten Küken geschlüpft. Nachzuchten von Chabo und Haubenhühnern, die kaum 50 Gramm wiegen, können im Bauernhof in ihrem Aufzuchtgehege bei den Meerschweinchen besucht werden.
Das Tiergehege steht Besucherinnen und Besuchern in der Zeit von 10 bis 19 Uhr offen. Der Eintritt bleibt kostenlos.
Symbolischer Spatenstich für neue Gesamtschule Knappenstraße:
Stadt investiert in moderne Bildungsinfrastruktur
Mit einem symbolischen Spatenstich ist heute offiziell der Startschuss für den Neubau einer modernen, sechszügigen Gesamtschule am Standort der ehemaligen Hauptschule St. Michael gefallen. Gemeinsam mit den Planern, dem Oberbürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt- und Schulverwaltung wurde der Beginn der Bauarbeiten feierlich markiert.
Auf dem 17.000 Quadratmeter großen Gelände entsteht eine zukunftsorientierte Gesamtschule für rund 1.300 Lernende mit zwei Dreifach-Sporthallen, großzügigen Freianlagen und einer Tiefgarage. Das Projekt setzt architektonisch wie pädagogisch neue Maßstäbe und stärkt nachhaltig die Bildungslandschaft in Oberhausen.
Oberbürgermeister Thorsten Berg betonte beim Spatenstich die Bedeutung des Vorhabens:
„Heute beginnt etwas, das Generationen von jungen Menschen in Oberhausen prägen wird. Wir starten den Bau einer Schule, auf die viele Familien lange gewartet haben – und die unsere Stadt dringend braucht. Die Investitionen in Höhe von 157 Millionen Euro sind hoch, aber gut angelegt. Mit Blick auf die steigenden Schülerzahlen schaffen wir nun endlich auch die baulichen Voraussetzungen, die dieses Wachstum dauerhaft tragen. Der heutige Spatenstich ist ein tolles und starkes Zeichen dafür, dass wir gemeinsam Verantwortung für die Familien in unserer Stadt übernehmen und Bildung bei uns in Oberhausen Priorität hat.“
Die Schule wird in Holzhybridbauweise errichtet und in sogenannten Lernclustern organisiert. Diese ermöglichen flexible Unterrichtsformen und fördern gemeinschaftliches Lernen.
„Die Kombination aus moderner Bauweise und durchdachter Raumstruktur schafft optimale Voraussetzungen für zeitgemäße Bildung“, erläutert Jürgen Schmidt, als Beigeordneter zuständig für das Dezernat 3/Familie, Schule, Integration und Sport.
„Die neue Schule wird weit mehr sein als ein Ort des Unterrichts. Mit Sporthallen, Aula und Schulhof, die auch außerschulisch genutzt werden können, entsteht ein lebendiger Begegnungsort für das gesamte Quartier“, Jürgen Schmidt weiter.
Das städtebauliche Konzept sieht mehrere zweigeschossige Baukörper vor, die klare Kanten zur Straße ausbilden und sich sensibel in die Umgebung einfügen. Der Schulhof entsteht als geschützte, gemeinschaftliche Mitte. Durch die Anordnung der Gebäude wird zugleich ein wirksamer Lärmschutz für die angrenzende Wohnbebauung gewährleistet.
Der vorhandene Baumbestand an der Knappenstraße wird in die Planung integriert und weitestgehend erhalten. Eine Tiefgarage soll zudem die Parkplatzsituation im Viertel entlasten.
„Unser Ziel ist es, einen Schulcampus als Lebensort zu gestalten, der Geborgenheit und Offenheit vereint und die Schule als Teil des Quartiers begreift“, erläutert Gert Lorber, Architekt und Stadtplaner BDA die Leitidee der Planung.
„Die Baukörper rahmen den Schulhof als gemeinschaftliche Mitte und beziehen den vorhandenen Baumbestand bewusst in das Gesamtkonzept ein. Die Architektur übersetzt das pädagogische Konzept der offenen, gemeinschaftlichen Schule in eine dorfähnliche Struktur aus Jahrgangshäusern, Fachbereichen und gemeinsamen Nutzungen. Offene Lernlandschaften ersetzen starre Klassenstrukturen und ermöglichen selbstständiges, kooperatives und projektorientiertes Lernen. Die räumliche Aneignung durch die Schüler*innen macht die Schule zu mehr als einem Ort der Wissensvermittlung.“
Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt nun die Realisierung eines der größten Neubauprojekte, die Oberhausen je hatte. Die neue Gesamtschule steht künftig in einer Gebäudehülle mit klarer architektonischer Struktur – ausgestattet mit modernster Technik und nachhaltiger Bauweise – und wird damit ein prägendes Element der Oberhausener Bildungslandschaft und des Stadtteils.
„Hier wird ein nachhaltiger Schulstandort realisiert, der energetisch und funktional auf dem neuesten Stand sein wird erklärt der für Immobilien und die SBO zuständige Beigeordnete Michael Jehn.
„Auf der Dachfläche der neuen Knappenschule werden auf einer Fläche von ca. 1.125 Quadratmetern 569 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von ca. 250 kWp aufgebaut. Das entspricht einem voraussichtlichen Ertrag von ca. 214.616 kWh“, freut sich Michael Jehn.
„Die Möglichkeit, Stromkosten zu sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, sind nur zwei gute Gründe dafür, weshalb die Stadt Oberhausen sich dazu entschieden hat, neue Gebäude grundsätzlich mit Photovoltaik oder mit Gründächern zu planen,“ Michael Jehn abschließend.
„Der heutige Spatenstich ist für uns ein ganz besonderer Moment. Mit dem Baubeginn nimmt unsere Vision einer modernen, offenen und vielfältigen Gesamtschule endlich sichtbare Formen an. Unter dem Motto „gemeinsam – zukunftsorientiert – in Bewegung“ treten wir als innovative Gesamtschule an für gemeinsames Lernen, Chancengerechtigkeit und für gelebte Vielfalt. Hier entsteht ein Ort, an dem alle uns anvertrauten jungen Menschen unabhängig von Herkunft oder Bildungsweg in der Entfaltung ihrer individuellen Talente optimal gefördert und zur gesellschaftlichen Teilhabe ermutigt werden. Damit leisten wir zugleich einen unverzichtbaren Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung der innovativen und demokratischen Kultur in Oberhausen. Daher ist der heutige Tag ein starkes Signal für unsere gesamte Stadtgesellschaft, freut sich Frau Dr. Krüger-Hufmann, Schulleiterin der Gesamtschule an der Knappenstraße.
„Von der Planung bis zur Umsetzung – uns ist es wichtig, Funktionalität, Pädagogik und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Der Neubauplanung und die Realisierung stehen für moderne Bauqualität und zukunftsfähige Schulentwicklung. Dieses Projekt wird ein sehr gutes Beispiel für die Kraft der Zusammenarbeit. Durch enge Absprachen zwischen Stadtverwaltung, Schule, Planern und Bauunternehmen werden wir hier etwas Großes schaffen“, erklärt SBO Betriebsleiter Florian Reeh, von den für den Bau zuständigen Servicebetrieben Oberhausen.
Die geschätzten Baukosten, inkl. Außenanlagen und Möblierung, betragen insgesamt 157.650.000 Euro brutto. Die Inbetriebnahme der „Gesamtschule an der Knappenstraße “ ist für das Schuljahr 2029/2030 geplant.
SBO fällt Gefahrenbäume im Kaisergarten und Tiergehege Die SBO Servicebetriebe Oberhausen führen in den nächsten Tagen, aus Gründen der Verkehrssicherheit, Baumfällungen im Kaisergarten und im Tiergehege durch.
Im Rahmen der turnusgemäßen Baumkontrollen wurden der Fachverwaltung 35 Gefahrenbäume – darunter drei Akazien, vier Berg-Ahorne, je zwei Birken, Buchen und Hainbuchen, Erlen, drei Eschen, je zwei Kastanien, Robinien und Eichen, drei Ulmen, zwei Weiden und zwei Weiden sowie je einen Götterbaum, Silber-Ahorn, Stieleiche.
Die betroffenen Bäume weisen sehr starke Pilzbefälle, Faulstellen und Höhlungen auf. Aufgrund der Erkrankungen wurden sie als Risikobäume eingestuft und weil sie unmittelbar an stark frequentierten Wegeflächen stehen, gefährden sie die Verkehrswegesicherheit, weshalb jetzt kurzfristig durch eine Fachfirma entnommen werden.
Zur Erläuterung: Maßnahmen zur Erhaltung der Verkehrssicherungspflicht sind von den Verboten des § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) ausgenommen und können auch innerhalb dieser Zeit durchgeführt werden. Die Bäume werden aber grundsätzlich vorab auf das Vorhandensein von Brut- und Niststätten übergeprüft.
Die Nachpflanzung neuer Bäume, im Verhältnis 1:1, wird im Herbst/Winter 2026/2027 im direkten Umfeld der entnommenen Bäume im Kaisergarten, durch die SBO Servicebetriebe Oberhausen durchgeführt.
Oberbürgermeister Thorsten Berg bei der Übergabe des Erweiterungsneubaus der Astrid-Lindgren-Schule (Foto: Tom Thöne)
Erweiterungsneubau an der Astrid-Lindgren-Grundschule fertiggestellt – Ein weiterer Meilenstein für die Bildung der Kinder
Die Stadt Oberhausen und die SBO Servicebetriebe Oberhausen haben heute gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bauprojektbeteiligten den Erweiterungsneubau an der Astrid-Lindgren-Grundschule vorgestellt. Mit dem dreigeschossigen Erweiterungsbau setzt die Stadt Oberhausen ihre bedarfsgerechte Modernisierung der Schullandschaft weiter fort und bietet der Grundschule im Schladviertel zusätzliche Räumlichkeiten für moderne pädagogische Anforderungen.
Der Erweiterungsneubau, der im August 2022 begonnen und bereits im Herbst 2025 in Betrieb genommen wurde, umfasst fünf moderne Klassenräume, einen Speiseraum, in dem mehr als 100 Schülerinnen und Schüler Platz finden, eine moderne Küche und viel Raum für zeitgemäßes Lehren und Lernen.
Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Oberhausen hat jetzt einen dreigeschossigen Erweiterungsbau. Damit hat die Stadt Oberhausen auf die steigenden Schülerzahlen und die wachsenden pädagogischen Anforderungen reagiert.
„Jeden Euro, den wir hier in Oberhausen in die Weiterentwicklung unserer Schulen investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Kinder. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Astrid-Lindgren einen weiteren Schulstandort haben, an dem nun moderne und zukunftsfähige Räume zur Verfügung stehen“, betonte Oberbürgermeister Thorsten Berg.
„Wir sehen, es geht voran – und jede weitere Baumaßnahme aus unserem Schulentwicklungsplan wird dazu beitragen, unseren Kindern und Jugendlichen auch morgen einen guten Start und ordentliche Bildungschancen zu ermöglichen. Dass diese Investitionen aktuell leider nicht überall gleichzeitig möglich sind, soll uns nicht davon abhalten, durch ein strategisches Fördermanagement und gute Planung, auch in Zeiten einer erschwerten Haushaltsführung Schulgebäude für Schulgebäude zu modernisieren. Dass dies, wie hier im Schladviertel, so gut gelingt, ist auch ein Ergebnis, der sehr guten und engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.“
Hallenbad Oberhausen wieder geöffnet – Technischer Defekt ist behoben
Die SBO Servicebetriebe Oberhausen teilen mit, dass das Hallenbad Oberhausen nach einer vorübergehenden Schließung aufgrund technischer Probleme ab heute wieder für Besucherinnen und Besucher, Schulen und Vereine öffnet.
Am Mittwoch musste der Badebetrieb kurzfristig eingestellt werden, um notwendige Reparaturen an der Wasseraufbereitungsanlage durchzuführen. Die Arbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen und die technischen Störungen vollständig beseitigt werden.
„Wir danken allen Gästen für ihre Geduld und ihr Verständnis für diese Schließung am Mittwoch“, erklärt SBO-Betriebsleiter Florian Reeh. “Die technischen Schwierigkeiten konnten sehr zügig beseitigt und somit die Richtwerte für Wasserhygiene wieder eingehalten werden“.
Hallenbad Oberhausen wegen technischer Probleme vorübergehend geschlossen
Aufgrund unvorhergesehener technischer Probleme in der Wasseraufbereitung muss das Hallenbad Oberhausen vorübergehend geschlossen bleiben. Die Techniker arbeiten bereits mit Hochdruck an der Behebung der Störung, um den Badebetrieb so schnell wie möglich wiederaufzunehmen.
Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Gäste haben für die SBO Servicebetriebe Oberhausen die höchste Priorität. Daher bitten wir um Verständnis, dass wir zunächst die technischen Mängel beheben müssen, bevor wir das Hallenbad wieder öffnen können.
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gelten bei den SBO Servicebetrieben Oberhausen angepasste Öffnungszeiten:
Die Verwaltung der SBO bleibt Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen. Im Anschluss sind die Verwaltungseinheiten wieder erreichbar. Ab Silvester bis zum 4. Januar 2026 schließt die SBO erneut ihren Betrieb. Ab dem 5. Januar gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Für Besucherinnen und Besucher der Hallenbäder gelten folgende Öffnungszeiten:
• Hallenbad Oberhausen: geschlossen vom 24. Dezember bis einschließlich Neujahr.
• Hallenbad Sterkrade: geschlossen vom 24. Dezember bis zum zweiten Weihnachtstag. Für Gäste ist das Bad vom 27. bis 30. Dezember zu den regulären Zeiten geöffnet. Silvester und Neujahr bleibt der Badebetrieb geschlossen.
Ein Besuch im Tiergehege im Kaisergarten ist Heiligabend und Silvester in der Zeit von 10 bis 12 Uhr möglich. An allen anderen Feiertagen und in den Weihnachtsferien öffnet das Gehege zu den normalen Besuchszeiten von 10 bis 17 Uhr.
Für dringende Anliegen oder Notfälle ist die SBO über Notdienstnummern bzw. Mobilrufnummern erreichbar.